Jutta Heinrich

Samstag, 24. Juli 2021 um 19 UHR (Emilienstrasse 19, 20259 Hamburg)

„ Fremde sind wir uns selbst“

Studium der Sozialpädagogik, Literaturwissenschaft und Germanistik. Seit 1975 freie Schriftstellerin.

Lebt in Hamburg. Veröffentlichte Romane, Theatertexte, Kurzprosa, Essays und schrieb zahlreiche Beiträge für den Rundfunk. Ihre Arbeiten wurden mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet und mehrfach übersetzt (u.a. ins Japanische). Es folgten Einladungen von Goethe-Instituten in die Niederlande, nach Dänemark, Frankreich, Griechenland und Indien. 1999: Wahl in den P.E.N.  Seit 2000 vermehrt Lehrtätigkeiten,   u.a. Gastprofessur für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste  Berlin und Leitung eines interkulturellen Theaterprojekts in Augsburg.  2017 wurde sie vom Hamburger Senat für ihre künstlerischen und kulturellen Verdienste um Hamburg mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille ausgezeichnet.

Vorstandsvorsitzende des Literaturzentrum e.V.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Jutta Heinrich ist in jeder Hinsicht eine ,auteure engagée‘. Mit ihrer Literatur hat sie den feministischen Diskurs an der Seite von Autorinnen wie Verena Stefan und Silvia Bovenschen vorangetrieben. Ihr Hauptwerk , Das Geschlecht der Gedanken‘ ist ein hoch moderner Text, der die Wiederlektüre lohnt. In den vergangenen Jahren hat sich Jutta Heinrich vor allem um die Literaturvermittlung verdient gemacht, unter anderem mit der von ihr 2009 ins Leben gerufenen Schreibwerkstatt „LIT. Junge Köpfe“ im Literaturzentrum. Wenn andere sich ins Private zurückziehen, geht Jutta Heinrich in Hamburgs weniger privilegierte Stadtteile und lehrt die Jungen und Mädchen die Schönheit der Literatur und die Kraft der Worte. Dafür gebührt ihr unser Respekt und Dank.“

Jutta Heinrich wurde mit der Senator-Biermann-Ratjen- Medaille ausgezeichnet

Die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille wurde 1978 vom Senat zum Gedenken an die Verdienste des Kultursenators Dr. Hans Harder Biermann-Ratjen (1901 – 1969) gestiftet. Mit der Medaille werden Personen, Personengruppen oder Institutionen geehrt, die sich mit ihren künstlerischen und kulturellen Leistungen um Hamburg verdient gemacht haben.

Quelle: Pressestelle des Senats (Hamburg)

Foto: Stephan Gabriel 

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